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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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allerlei Klatschereien von Spieldirnen und dergleichen erzählenlassen wird."

Fürchte das nicht," sagte der Handschuhmacher;abergeh' als gehorsamer Bürger, wohin Deine Vorgesetzten Dichverlangen. Ich leugne nicht, daß Dir's einige Mühe kostenwird, mit Katharina wegen dieses Zweikampfes Frieden zuschließen; denn sie hält sich in solchen Dingen für klüger, alsKönig und Staatsrath, Kirche und Geistliche, Oberrichter undBailies. Aber ich will den Streit selbst führen und so fürDich arbeiten, daß, wenn sie Dich auch morgen etwas miß-gelaunt empfängt, dies in Thränen und Lächeln wegschmelzensoll, wie ein Aprilmorgen, der mit mildem Regen anfängt.Also fort mit Dir, mein Sohn, und sei morgen früh nach derMesse bereit."

Der Schmied sah sich, obwohl mit Widerstreben, gcnöthigt,den Gründen seines künftigen Schwiegervaters nachzugeben,und, einmal entschlossen, die ihm von den Vätern der Stadtbestimmte Ehre anzunehmcn, zog er sich ans der Menge zu-rück und eilte nach Hause, um seine besten Kleider anzulegen;in diesen begab er sich nachher sogleich auf's Rathhaus, wodie schwere Eichentafel unter den gewaltigen Schüsseln mitTaysalmcn und köstlichen Seefischen aus Dundee sich zu beu-gen schien, Leckerbissen, welche die Fastenzeit erlaubte und wo-bei es weder an Wein und Bier noch Meth fehlte, um fiehinunterzuspülen. DieAufwartenden" oder Stadtmusikantenspielten während des Mahles, und während der Pausen ihrerMusik erzählte Einer von ihnen sehr ausdrucksvoll die langepoetische Geschichte von der Schlacht zu Blackearnside, gefochtenvon Sir William Wallace und seinem unerschrockenen Haupt-mann und Freunde, Thomas von Longueville, gegen den eng-lischen General Sewart eine allen Gästen ganz bekannte