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wird um so weniger Blutvergießen sein," sagte der König.„Ihr mußt daher Eure Leute nach Eures Verwalters Haus-haltbuch in der großen Kirche St. Johns stellen, damit sie inGegenwart Aller, die es angeht, sich von der Anklage reini-gen können. Sorgt dafür, daß ein Jeder von ihnen zur Zeitdes Hochamtes erscheint, wenn Eure Ehre nicht arg beflecktsein soll."
„Sie werden sämmtlich erscheinen," sagte Sir John Ra-morny. Dann verbeugte er sich tief vor dem König, wendetesich an den jungen Herzog von Rothsav, zu dem er, gleichfallsmit ehrerbietiger Begrüßung, so daß er's allein hören konnte,sagte: „Ihr habt mich großmüthig behandelt, Mylord! — EinWort von Euern Lippen konnte diesen Streit geendet haben,und Ihr weigertet Euch es zu sprechen!" —
„Bei meinem Leben," flüsterte der Prinz, „ich sprach, soweit es die äußerste Grenze von Wahrheit und Gewissen er-laubten. Ich denke, Du konntest nicht erwarten, daß ich Lü-gen für Dich schmieden sollte; — und überdies, John, ent-sinne ich mich in meinen verworrenen Erinnerungen dieserNacht eines schlächtermäßigen Kerls mit einer Streitart, demes ganz ähnlich sah, daß er jenen Nachtstreich begangen! —Ha! traf ich es, Sir Ritter?"
Ramorny gab keine Antwort, sondern wendete sich so ha-stig ab, als hätte plötzlich Jemand seinen verwundeten Armgedrückt, und erreichte mit dem Grafen von Crawford seineWohnung wieder; Letzterem, obwohl er zu nichts wenigerals zu einem Gelage aufgelegt war, mußte er eine glänzendeMahlzeit bieten, um einigermaßen den Beistand anzuerkennen,den der junge Edelmann ihm gewährt hatte.