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zir Albariy. «In Schottland sind die ersten Worte, die einKind stammelt, und die letzten des sterbenden Graukopfes:Kampf, Blut, Rache. Weitere Worte fruchten nichts. —Laßt die Vertheidiger vor."
Sir John Ramorny trat in das Gemach. Er war ineinen langen Pelzmantel gekleidet, wie Männer vom Standetrugen, wenn sie unbewaffnet waren. Verborgen durch dieFalten des Besatzes, wurde sein verwundeter Arm durch eineSchärpe oder Schlinge von rothcr Seide gehalten und mit demlinken Arm stützte er sich auf einen Jüngling, der, kaum überdie Knabenjahre hinaus, auf der Stirn die tiefe Spur frühenDenkens und frühreifer Leidenschaft trug. Es war der ge-priesene Lindsay, Graf von Crawford, der in seinen späterenTagen durch den Beinamen des „Tigergrafen" bekannt warund das große, reiche Thal von Strathmore mit der unbe-schränkten Macht und unbarmherzigen Grausamkeit einesLchnstyrannen beherrschte. Zwei oder drei Edelleute, seineoder des Grafen Freunde, unterstützten Sir John Ramornydurch ihre Gegenwart bei dieser Gelegenheit. Die Anklagewurde wiederholt und von Seiten des Beschuldigten kurzwegdurch Leugnen abgewiesen, und die Kläger erboten sich sofort,ihre Versicherung durch Berufung auf das Gottesgericht desSargrcchts zu erweisen.
„Ich bin nicht gebunden," antwortete Sir John Ramorny,„mich diesem Gericht zu unterwerfen, da ich durch das Zeug-niß meines ehemaligen königlichen Herrn darthun kann, daßich in meiner eignen Behausung war, und auf meinem Bettekrank lag, zu der Zeit, wo dieser Oberrichter und diese Bai-lie's behaupten, daß ich ein Verbrechen begangen habe, wozuich nie Willen oder Versuchung hatte. Ich kann daher keingerechter Gegenstand des Verdachtes sein."