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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
Seite
169
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königlichen Gegenwart, an einem von Euch bestimmten Orte,am nächsten dreißigsten März, dem Palmsonntag, zu entschei-den. Die Zahl der Kämpfer ist auf dreißig von jeder Seitebeschränkt und das Gefecht geht bis zum letzten Hauch, wes-halb sie Eure Majestät demüthig und ehrerbietig ersuchen undbitten, daß Ihr an diesem Tage Euer königliches Vorrecht,den Kampf durch Hinunterwerfcn Eures ScepterS oder durchden Ruf: Ho! zu endigen, väterlich außer Kraft setzen wollt,bis die Schlacht gänzlich zu Ende gekämpft ist."

Die wilden Barbaren!" rief der König;wollen sie unserbestes und theuerstes königliches Vorrecht beschränken, das,einem Streite Einhalt zu thun und einer Schlacht Stillstandzu gebieten? Wollen sie den einzigen Beweggrund ent-fernen, der mich zu dem schlächtermäßigen Schauspiel ihresKampfes bringen könnte? Wollen sie wie Menschen fech-ten oder wie ihre eigenen Bcrgwölfe?"

Mylord," sagte Albany;der Graf von Crawford undich haben uns angemaßt, ohne Euch zu befragen, jene Artikelzu ratificiren, da uns dringende Gründe die Annahme zufordern schienen."

Wie! der Graf von Crawford!" sagte der König.Michdünkt, er ist ein junger Rath in so ernsten Angelegenheiten."

Er ist," erwiderte Albany,trotz seiner jungen Jahre sogeachtet unter seinen hochländischen Nachbarn, daß ich ohneseine Hilfe und seinen Einfluß wenig bei ihnen hätte ausrich-ten können."

Hör' dies, junger Rothsay!" sagte der König vorwurfs-voll zu seinem Erben.

Ich bedaure Crawford, Sir," erwiderte der Prinz.Erhat zu früh einen Vater verloren, dessen Rathschläge in einersolchen Zeit, wie diese, besser gewesen sein würden."