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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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wohl fraglich gewesen sein, ob Eure erfahrenen Räthe EurerMajestät die Macht lassen würden, es zu halten."

Robert der Dritte hatte in hohem Grade die furchtsamePolitik angenommen, sich zu stellen, als höre er Ausdrückenicht, die, wenn sie gehört wurden, selbst in seinen Augen eineKundgebung des Mißfallens erforderten. Er fuhr daher inseiner Rede fort, ohne des Sohnes Worte zu bemerken; aberim Stillen vermehrte Rothsav's Raschheit das Mißfallen, wel-ches sein Vater gegen ihn zu unterhalten begann.

Es ist gut, daß Douglas an den Grenzen ist," sagte derKönig.Seine Brust ist, wie die seiner Vorfahren, immerdas beste Bollwerk Schottlands gewesen."

Dann weh' uns, wenn er dem Feinde den Rücken wen-det!" sagte der unverbesserliche Rothsay.

Wagst Du den Muth des Douglas zu verdächtigen?"erwiderte der König, höchst aufgebracht.

Kein Mensch stellt des Grafen Muth in Frage," sagteRothsay;er ist so sicher wie sein Stolz; aber sein Glückist etwas zu bezweifeln."

Bei St. Andreas, David!" rief sein Vater,Du bistwie eine Eule! jedes Deiner Worte bedeutet Streit undUnglück."

Ich schweige, Vater!" antwortete der Jüngling.

Und welche Neuigkeiten von den hochländischen Unru-hen?" fuhr der König, sich an den Prior wendend, fort.

Ich hoffe, sie haben eine günstige Gestalt angenommen,"antwortete der Geistliche.Das Feuer, welches das ganzeLand bedrohte, wird wahrscheinlich mit dem Blute von vierzigbis fünfzig Räubern gelöscht werden; denn die zwei großenBündnisse haben in feierlichem Waffenvertrage beschlossen, ihrenStreit mit den von Eurer Majestät genannten Waffen in Eurer