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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
Seite
150
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Da dieser schwarze Quentin ein Kammerdiener Sir JohnS undsehr vertraut mit ihm war, so muß ja wohl Fehde zwischenmir und seines Herrn Leuten sein."

Das sieht wahrscheinlich aus, Schmied," sagte Sir PatrickCharteris. »Und nun, gute Brüder und weise Rathsher-ren, haben wir zwei Vermuthungen, die beide zum nämlichenSchluffe führen. Die Masken, die unsern Mitbürger angrif-sen und auf eine Art mißhandelten, von der sein Leichnam nocheinige Spuren trägt, können ihrem vormaligen Gefangenen, alser nach Hause ging, begegnet sein und ihre Mißhandlung mitseinem Tode geendigt haben. Er selbst äußerte gegen HarryGow, es möchte ihm so gehen. Ist dies der Fall, so müsseneiner oder mehrere von Sir John Ramorny's Dienern dieMörder gewesen sein. Aber ich halte es für wahrscheinlicher,daß etliche der Schwärmer auf dem Orte zurückblieben oderwieder dorthin kamen, vielleicht mit veränderter Maske, unddaß diesen Leuten (denn Oliver selbst würde, in seiner eigenenPerson auftretend, nur ein Gegenstand des Spottes gewesen sein)seine Erscheinung in Schmieds Kleidung oder gar mit dessenGang, wie er sich vornahm, ein Gegenstand tiefen Hasses war,so daß sie, ihn allein sehend, eine gewisse und sichere Art wähl-ten, eines so gefährlichen Feindes los zu werden, als welcherder Harry Wynd Allen bekannt ist, die nicht gut mit ihm stehen.So führt die nämliche Reihe von Gedanken wieder auf SirJohn Ramorny's Leute, als die Schuldigen. Wie denkt Ihr.davon, Ihr Herren? Dürfen wir sie des Verbrechens anklagen?"

Die Magistratspersonen flüsterten mehrere Minuten unter-einander und erwiderten dann durch die Stimme des BailieCraigdaüie:Edler Ritter und würdiger Oberlichter, wirstimmen ganz dem bei, was Eure Weisheit in Betreff dieserdunkeln und blutigen Angelegenheit gesprochen hat; auch zweifeln