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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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das lange Schwert seines Herrn und ein anderer seine Lanze,welche ritterliche Schmuck- und Standeszeichen um so sorgfäl-tiger zur Schau gestellt waren, da der Herr, dem sie ange-hörtcn, beschäftigt war, sein Amt als Stadtobrigkeit auszu-üden. An seiner eigenen Person schien der Ritter von Kin-fauns etwas steife Vornehmheit zu affectiren, die seinem offenenund jovialen Charakter nicht natürlich war.

Nun, seid Ihr endlich gekommen, Harry Schmied und Si-mon Glovcr?" sagte der Oberrichter.Wißt, daß Ihr unslange auf Euer Erscheinen habt warten lassen. Sollte dieswieder geschehen, wenn wir diese Stelle einnehmen, so wer-den wir Euch eine solche Buße auflegen, deren Zahlung Euchkein Vergnügen machen wird- Genug keine Entschuldigun-gen. Sie werden jetzt nicht verlangt und ein anderes Malnicht angenommen. Wißt, meine Herren, daß unser ehrwür-diger Schreiber der Läng' und Breite nach aufgesetzt hat, wasich Euch jetzt in der Kürze sagen will, damit Ihr seht, wasman, insbesondere von Euch, Harry Schmied, verlangt- Unserverstorbener Mitbürger Oliver Proudfute wurde, gleich beimEingang in den Wynd, tobt in der Highstreet gefunden. Esschien, daß er durch einen schweren Hieb mit einer kurzen Artvon hinten und unvermerkt erschlagen worden sei; und dieThat, durch welche er fiel, kann nur eine schändliche und vor-sätzliche Mordthat genannt werden. So viel vom Verbrechen.Der Thäter kann nur durch die Umstände angezeigt werden.Es wird in dem Protocoll des ehrwürdigen Sir Louis Lundinbemerkt, daß verschiedene wohlbcrufcne Zeugen unfern verstor-benen Mitbürger noch sehr spät die Entry der Mohrentänzer,zu der er gehörte, bis zu Simon Glovers Haus in Curfew-street begleiten sahen, wo sie ihren Tanz ausführten. Auch ist«»gezeigt, daß er sich nach einigem Gespräch mit Simon Glover

Mädch. v. Perlt). II. lo