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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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Mylord von Albany, wollt Ihr sagen," erwiderte derPrinz.Ja, es ist wabr, mein Vater wird fast durchaus durchdie Rathschläge seines Bruders geleitet; auch dürfen wir ihnunserm Gewissen nach nicht tadeln, Sir John Ramorny, denner hat wenig Beistand von Seiten seines Sohnes."

Laßt uns ihm jetzt beistehcn, Mylord," sagte Ramorny.Ich besitze ein schreckliches Geheimniß Albany hat mit mirunterhandeln wollen, ihm beizustehcn gegen Eurer Hoheit Le-ben! Er bietet volle Verzeihung des Vergangenen hoheGunst für die Zukunft."

Wie, Mann mein Leben? Ich hoffe .indeß, Du meinstnur mein Königreich? Es wäre gottlos! er ist meinesVaters Bruder sie saßen auf den Knieen ein und desselbenVaters. Schweig', Mensch! welche Thorheiten kann maneinem Kranken weißmachen!"

Weißmachen, in der That!" sagte Ramorny.Es ist mirneu, mich leichtgläubig genannt zu hören. Aber der Mann,durch den mir Albany seine Versuchungen mittheilte, ist Ei-ner, dem Alle glauben, sobald er ein Unheil anzeigt selbstdie Arzneien, die seine Hände bereiten, haben einen giftigenBeischmack."

Still! solch ein Sklave würde einen Heiligen verleumden,"erwiderte der Prinz-Du bist genarrt worden. Ramorny, soschlau Du auch bist. Mein Oheim von Albany ist ehrsüchtigund möchte für sich und sein Haus mehr Macht und Reichthumsichern, als er mit Grund beanspruchen kann- Aber zu ver-inuthen, er könnte seines Bruders Sohn entthronen oder er-morden Pfui, Ramorny! laß mich nicht das alte Sprich-wort erwähnen:Wer Böses thut, fürchtet Böses" es ist EuerArgwohn, nicht Eure Ueberzcugung, was aus Euch redet."

Eure Hoheit befindet sich in unseliger Täuschung ich