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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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wenn der Scherz erwacht und der Ernst auf seinem Betteschnarcht. Wir überlassen unserm Viceherrscher, dem KönigRobert, das mübevolle Geschäft, ehrsüchtige Edle unter seinerMacht zu erhalten, die Habgier der Geistlichen zu befriedigen,wilde Bergbewohner zu dcmüthigen und blutige Händel aus-zugleichen. Und da unser Rath das Reich der Freude undLust ist, so ist es billig, daß wir all' unsere Kräfte vereini-gen, um denen von unfern Unterthanen zu Hilfe zu kommen,die durch unglückliches Geschick im Kerker der Sorge undKrankheit liegen- Ich spreche hauptsächlich von Sir John, denman gemeinhin Ramorny nennt. Wir haben ihn seit demTumult in der Curfewstraße nicht gesehen; und obwohl wirwissen, daß er bei jener Sache ein wenig gelitten hat, kön-nen wir doch nicht begreifen, warum er nicht kommt, uns zuhuldigen, wie es dem treuen Vasallen geziemt. Hierher,unser Herold von der Kürbißflasche, habt Ihr Sir John zudiesem Abcndfeste gesetzmäßig geladen?"

Ich that es, Herr "

Und verkündigtet Ihr ihm, daß wir für diese Nacht seinVerbannungsurtheil aufhoben, damit, weit höhere Mächte dieSache geordnet haben, wir wenigstens einen fröhlichen Ab-schied von einem alten Freunde nehmen könnten?"

Das Hab' ich ausgertchtet, Herr," antwortete der Gaukler-Herold-

Und sandte er kein Wörtchen schriftliche Antwort, er, dersich so sehr rühmt, ein gelehrter Schreiber zu sein?"

Er war zu Bett', Mylord, und ich konnte ihn nicht sehen.So viel ich weiß, hat er sehr eingezogcn gelebt, weilereinigekörperliche Verletzungen hat, unzufrieden mit Eurer Hoheit Un-gnade ist und Beleidigungen in den Straßen fürchtet, da er nurmit Mühe den Bürgern entkam, als die Kerls ihn und zwei