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bin in keiner scherzhaften Laune," sagte Harry; „geh' fort.—Ich will -eut' Nacht Niemand sehen."
„Aber, Gevatter — guter Gevatter," antwortete derKriegsheld außen, „ich bin von Schurken bedrängt und bitteum den Schutz Deines Hauses."
„Narr, der Du bist!" erwiderte Harry; „kein Hahn vomDüngerhof, der schlechteste, der an diesem Fastnachtabend ge-kämpft hat, würde seine Federn gegen einen solchen feigenVogel, wie Du bist, sträuben!"
In diesem Augenblicke ertönte wieder Gesang und zwar,wie der Strumpfwirker merkte, viel näher, wodurch seine Be-sorgniß auf's Höchste stieg; mit einer Stimme, welche unver-kennbar die größte Furcht ausdrückte, rief er: —
„Um unsrer guten Gevatterschaft und der Liebe unsrer lie-ben Frau willen, laßt mich ein, Harry, wenn Ihr mich nichtals blutigen Leichnam an Eurer Thür finden wollt, erschlagenvon dem blutgierigen Douglas!"
„Das würde eine Schande für mich sein," dachte der gut-müthige Schmied; „und er kann allerdings in wirklicher Ge-fahr sein. Es streifen Falken umher, die auf einen Sperlingso gut wie auf einen Reiher stoßen."
Mit diesen Gedanken, halb gemurmelt, halb gesprochen,that Harry seine wohlbesestigte Thür auf, um die Wahrheitder Gefahr zu untersuchen, bevor er seinen unwillkommenenGast in sein Haus treten ließ. Aber während er sich in derStraße umsah, um zu erkennen, wie die Salden ständen, schlüpfteOliver in das Haus wie ein gehetztes Reh in ein Dickicht undließ sich bei des Schmieds Küchenfeuer nieder, bevor Harry dieStraße auf- und absehen und sich überzeugen konnte, daß denbesorgten Flüchtling keine Feinde verfolgten. Er schloß daherseine Thür und kehrte in die Küche zurück, unzufrieden, daß