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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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eines Prinzen gerichtet hat, wie ein junger Baum durch denArm eines Elenden und während einer nächtlichen Ausschwei-fung abgehauen wurde! Wohl, Arzt, so weit ist unser Wegderselbe und Du magst glauben, daß ich diese Natter zertretenwerde, wenn cs Dir gefällt. Aber glaube nicht, mir zu ent-kommen, wenn dieser Theil meiner Rache vollbracht ist, wassehr leicht und schnell geschehen sein wird."

«Vielleicht wird es gar nicht so schnell geschehen sein,"sagte der Apotheker;denn wenn Euer Gnaden mir glauben,so wird sich wenig Leichtigkeit und Gefahrlosigkeit dabei finden,wenn man sich mit ihm einläßt. Er ist der stärkste, kühnsteund geschickteste Fechter in Perth und in der ganzen Umgegend."

Fürchte nichts; ihm wird begegnet werden und hätte erdie Kraft Simsons. Aber dann meike Dir! Hoffe nicht meinerRache zu entgehen, wenn Du nicht mein fügsamer Gehilfe inder Scene sein wirst, die darauf folgt. Höre wohl, ich wieder-hole Dir's, ich habe nicht auf einer maurischen Schule studirt,ich habe vielleicht eine weniger unbegrenzte Rachgier als Du,aber ich will auch mein Theil haben. Aufgemerkt, Arzt, solang' ich mich Dir entdecke! Aber hüte Dich vor Verrat-, dennso mächtig Deine Teufelskunst ist, Du bist doch von einemgeringern Teufel unterrichtet als ich. Höre, der Herr, demich durch Tugend und Laster, vielleicht für meinen guten Namenmit zu viel Eifer, aber doch mit unerschütterlicher Treue ge-dient, derselbe Mann, dessen rasender Thorheit zu schmei-cheln ich diesen unersetzlichen Verlust erlitt, ist, um den Bit-ten eines fast kindischen Vaters zu gehorchen, im Begriff michaufzuopfern, mir seine Gunst zu entziehen und mich der Gnadeeines heuchlerischen Verwandten zu überlassen, mit dem er sichauf meine Kosten versöhnen will; wenn er bei diesem undank-baren Plane beharrt, so werden Deine Mauren, deren Farbe