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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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als sie hinter sich schaute, einen beschwerlichen, steilen Wegeinschlagen und sich nach Norden wenden.

Sie fühlte sich zum Theil befreit von ihrer Unruhe, sowie die Entfernung zwischen ihr und jenen Männern wuchs,deren Handlungen sich allein nach dem Willen ihres Häupt-lings richteten, welcher ein wilder, ungestümer Jüngling war.Sie fürchtete auf ihrem Rückwege nach Perth keine Beleidi-gung von den Kriegsleuten beider Parteien, die ihr begegnenkonnten: denn die Gesetze des Nitterthums waren damals einmehr zuverlässiger Schutz für ein Mädchen von ehrbarem Be-tragen, als eine Begleitung von Bewaffneten; aber entfern-tere Gefahren beunruhigten ihr Herz. Die Bewerbungen desPrinzen hatten einen furchtbaren Charakter angenommen, seitsein unwürdiger Günstling ihr, wenn sie bei ihrer Ziererei, wieer's nannte, beharren würde, zu drohen gewagt hatte. SolcheDrohungen in diesem Jahrhundert und aus solchem Mundewaren ein ernstlicher Gegenstand des Schreckens; ConacharsAnsprüche an ihre Liebe, die er in seinem dienstbaren Zustandekaum unterdrückt hatte, jetzt aber laut aussprach, wurden einneuer Zuwachs zu ihrer Unruhe. Die Hochländer hatten bereitsmehr als einen Einfall in Perth unternommen; mehrere Bür-ger, aus ihren eigenen Häusern weggeführt, waren gefangenworden, oder in den Straßen der Stadt unter dem Clapmoregefallen. Außerdem fürchtete sie die Zudringlichkeit ihres Vaterszu Gunsten des Schmieds, dessen unwürdiges Betragen amValentinstag ihr hinterbracht worden war. Wäre er auch nichtschuldig gewesen, sie hätte doch nicht gewagt, ihm Gehör zugeben, denn immer klangen ihr Namornp's schreckliche Drohun-gen in den Ohren. Diese Gefahren, diese Furcht flößten ihrmehr als je den Wunsch ein, den Schleier zu nehmen; abersie sah keine Möglichkeit, ihres Vaters Einwilligung zu dem