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zu fürchten," sagte Katharina fest; „besonders weil ich dachte,Conachar sei bei ihnen. Conachar hat aus unserm Becher ge-trunken und von unserm Brod gegessen; und mein Vater hatoft mit den Hochländern gehandelt, und nie fand Beleidigungund Zwist zwischen ihm und ihnen statt."
„Nicht?" erwiderte Hektar, denn so lautet Eachin in un-serer Sprache, „wie! niemals, als er die Partei des GowChrom (krummbeinigen Schmieds) nahm gegen Eachin MacJan? — Sagt nichts, dies zu entschuldigen, und glaubt, eswird Eure eigne Schuld sein, wenn ich je wieder darauf an-spiele. Aber Ihr wollt mir einen Befehl geben — sprecht,und es soll Euch gehorcht werden."
Katharina beeilte sich zu antworten; denn es war Etwasin des jungen Mannes Benehmen und Sprache, was sie eineAbkürzung der Unterredung wünschen ließ.
„Eachin," sagte sie, „da Conachar nicht mehr Euer Nameist, Ihr solltet merken, daß ich, als ich einen Dienst erbat,mich an meines Gleichen zu wenden glaubte, und nicht ahncte,daß ich eine Person von höherer Gewalt und Bedeutung an-sprach. Ihr, so gut wie ich, seid diesem guten Manne fürreligiösen Unterricht verpflichtet. Er ist jetzt in großer Ge-fahr; schlechte Menschen haben ihm falsche Beschuldigungenaufgebürdet, und er wünscht in Sicherheit und Verborgenheitzu bleiben, bis der Sturm vorüber sein wird."
„Ha! der gute Vater Clemens? Ja, der würdige Geist-liche that viel für mich, und mehr, als mein rauhes Gemüthzu nützen verstand. Es soll mich freuen, Jemand aus derguten Stadt Perth zu sehen, der einen Mann verfolgt, wel-cher Mac Jan's Mantel berührt hat!"
„Es dürste nicht gut sein, sich so sehr darauf zu verlas-sen," sagte Katharina. „Ich zweifle nicht an der Macht Eures