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und ich sagte ihm, was ich gesehen hatte, auf eine Art, dieseine Eile verdoppelte."
„Ich bin Euch verpflichtet, Vater," sagte Katharina; „aberAlles dies und des Herzogs von Rothsay eigene Sprache ge-gen mich zeigt nur, daß der Prinz ein liederlicher jungerMann ist, der das Aeußerste nicht scheuen wird, was einemüßige Leidenschaft zu befriedigen verspricht, sei es auch aufKosten des unglücklichen Gegenstandes- Sein AbgesandterRamornp hatte sogar die Unverschämtheit, mir zu sagen, meinVater würde zuerst dabei leiden, wenn ich lieber die Gattineines ehrlichen Mannes, als die unwürdige Buhlerin eines ver-mählten Fürsten würde. Ich sehe kein anderes Mittel, als denSchleier zu nehmen, oder meinen und meines Vaters Unter-gang zu wagen. Selbst wenn keine andern Gründe vorhandenwären, würde der Schrecken, den mir die Drohungen einesunglücklicherweise zum Halten seines Wortes so fähigen Men-schen einflößen, hinreichend sein, um zu hindern, daß ich dieGattin eines ehrlichen Mannes werde; denn damit würd' ichnur seinem Mörder die Thür öffnen. O, guter Vater, welch'ein Loos! und welches Unglück werd' ich wahrscheinlich meinemliebreichen Vater bereiten, wie Jedem, mit dem ich meinunglückliches Schicksal theilen könnte!"
„Sei guten Muihes, meine Tochter," sagte der Mönch;„es gibt Trost für Dich auch auf dem äußersten Gipfel diesesanscheinenden Unglücks. Ramorny ist ein Scburke und miß-braucht das Ohr seines Herrn; der Prinz ist zwar zerstreutund leichtsinnig, aber wenn mein graues Haar nicht getäuschtwird, so wird sich sein Charakter bald ändern. Man hat ihmdie Niederträchtigkeit seines Günstlings gezeigt und er bereutsehr, dessen schlechten Rathschlägen gefolgt zu sein. Ich glaube,oder vielmehr ich bin überzeugt, daß seine Leidenschaft für