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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
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barkeit der Erde gegeben, und wir haben den Schauplatz sei-ner Güte zu einem Beinhaus und Schlachtfeld gemacht. Erhat uns Macht über die Elemente gegeben und Geschick, Häuserzur Bequemlichkeit und zum Schutz zu errichten, und wir ha-ben sie in Höhlen für Räuber und Mörder verwandelt."

Aber sicherlich, Vater, ist auch Raum für die Ruhe," er-wiederte Katharina,selbst in der herrlichen Gegend, die wirvor uns sehen. Jene vier schönen Klöster, mit ihren Kirchenund ihren Thiirmen, welche die Bürger mit eherner Stimmerufen, daß sie ihrer religiösen Pflicht gedenken; ihre Be-wohner, die sich von der Welt abschieben, von weltlichen Be-strebungen und Freuden, um sich dem Dienste des Himmels zuweihen, Alles bezeugt, daß, wenn Schottland ein blutigesund sündiges Land ist, cs doch eingedenk der Pflichten ist,welche die Religion von dem Menschen erfüllt sehen will."

Freilich, Tochter," antwortete der Priester,was Du sagst,scheint Wahrheit; und doch wird, in der Nähe betrachtet, auchviel der von Dir beschriebenen Ruhe als trügerisch erfundenwerden. Es ist wahr, es gab eine Zeit in der christlichen Welt,wo gute Menschen, die sich selbst durch das Werk ihrer Händeerhielten, sich versammelten, nicht um gemächlich zu leben odersanft zu schlafen, sondern um einander im christlichen Glaubenzu stärken und sich zu Lehrern des Wortes für das Volk zubilden. Ohne Zweifel finden sich immer noch solche in denheiligen Gebäuden, die wir jetzt sehen- Aber cs ist zu fürchten,daß die Liebe Vieler erkaltet ist. Unsere Geistlichen find reichgeworden, sowohl durch Geschenke frommer Personen, als durchBestechungen, welche schlechte Menschen in ihrer Unwissenheitgaben, in dem Wahne, sie könnten die Verzeihung durch Schen-kungen an die Kirche erkaufen, während sie doch der Himmelnur wahren Reuigen bietet. Und so, wie die Kirche reich ward,