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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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liegt dann daran, ob diese Galen mit Schwert und Lanzefechten, wie es Rittern ziemt, oder mit Sandsäcken, wie dieenglischen Bauern, oder ob sie sich mit Messern und Dolchennach ihrer rohen Art die Gurgel abschneiden? Ihr Gebrauch,wie der unsre, vertraut jeden Streit und Rechtsfall der Ent-scheidung eines Kampfes. Sie find so eitel als kühn, undder Gedanke, sich vor den Augen Eurer Majestät und desHofes schlagen zu dürfen, wird sie gleich bestimmen, ihre Strei-tigkeit auf das Loos eines Kampfes auszusetzen, selbst wennman ihnen, ihrer Sitte entgegen, die Gesetze auflegt oder dieZahl der Kämpfer bestimmt- Wir werden Sorge tragen, siedem Hofe nicht anders als unbewaffnet und in zu kleinerAnzahl sich nähern zu lassen, als daß sie wagen könnten, unszu beunruhigen. Und wenn wir auf unsrer Hut sind, sowird, je größer die Anzahl der Kämpfer ist, um so bedeu-tender das Blutbad unter ihren tapfersten und wildesten Leu-ten werden, und um so größer die Aussicht auf lange Ruheder Hochlande."

Dies wär' eine blutige Politik, Bruder," sagte der Kö-nig;und nochmals sag' ich, daß sich mein Gewissen nichtmit dem Blutbade jener rohen Leute befreunden kann, diewenig besser sind, als finstre Heiden."

Und ist ihr Leben kostbarer," fragte Albans,als das derEdeln und Ritter, die mit Eurer Majestät Zustimmung sohäufig in den Schranken fechten dürfen, sei es, um Rechts-streitigkciten deizulegen, oder nur um Ruhm zu erwerben?"

Der so hart bedrängte König hatte wenig gegen eine Sittezu sagen, so sehr geduldet nach den Gesetzen des Reichs undder Gewohnheit der Ritterschaft; und er erwiderte nur:Gottweiß, ich habe eine solche Erlaubniß, wie Ihr mir vorhaltet,immer nur mit größtem Widerstreben ertheilt; und nie sah