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„Und warum sagt Mylord Douglas," antwortete der Grafvon March, „diese Ausforderung rühre von Bauern her? Ichsehe Str Patricks Namen darauf, und er ist, denk' ich, nichtaus gemeinem Blute. Douglas selbst könnte, da er die Sachemit so viel Wärme behandelt, Sir Patricks Handschuh aufhe-ben, ohne seine Ehre zu beflecken."
„Mhlord von March," erwiderte Douglas, „sollte nur vondem sprechen, was er versteht. Ich bin nicht ungerecht gegenden Nachkommen des rothen Räubers, wenn ich sage, er wiegtzu leicht gegen den Douglas. Der Erbe Thomas Randolphsdürste bessere Ansprüche auf seine Antwort haben.'"
„Und, bei meiner Ehre, ich werde nicht unterlassen, umdie Gnade zu bitten," sagte der Graf von March, seinen Hand-schuh abziehend.
„Halt, Mylord," sagte der König. „Thut uns nicht sogrobes Unrecht an, Euch hier zu tödtlicher Fehde herauszu-fordern; bietet vielmehr Eure bloße Hand in Freundschaftdem edlen Grafen, und umarmt Euch zum Zeichen beidersei-tiger Treue für die Krone Schottlands."
„Nicht so, mein König," antwortete March; „Eure Maje-stät kann mir gebieten, den Handschuh zurückzunehmen, denndieser und die ganze Rüstung steht zu Eurem Befehl, so lang'ich meine Grafschaft von der Krone Schottland zu Lehen trage— aber wenn ich Douglas umarme, so muß cs mit gepanzerterHand geschehen. Lebt wohl, mein König. Mein Rath frommthier nichts, ja, er wird so ungünstig ausgenommen, daß ferneresWeilen vielleicht meiner Sicherheit nicht förderlich wäre. MögeGott Eure Hoheit vor offenen Feinden und verrätherischenFreunden bewahren! — Ich gehe nach meinem Schlosse Dun-bar, von wo Ihr, denk' ich, bald Nachrichten erhalten werdet.Auch Ihr lebt wohl, Mylords von Albany und Douglas; Ihr