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Charlot und ich können wohl für eine Nacht ein Blätterlagerals Schlafgemach nehmen; und morgen werd' ich, mit Eurerversprochenen Hilfe, aus dem Bereich der Kränkung und Be-leidigung kommen. O, die Nacht vergeht bald, wenn manHoffnung auf den Morgen hat! — Zögert Ihr noch, währendEure Valentine auf Euch wartet? Ei, ich werde Euch nurfür einen lauen Liebhaber halten, und Ihr wißt, was derTadel eines Minstrels gilt/'
„Ich kann Euch nicht verlassen, Mädchen," antwortete derWaffenschmied. „Es wäre geradezu Mord, ließ' ich Euch dieNackt unter der Strenge eines schottischen Februarwindes zu-bringen. Nein, nein, — mein Wort wär' auf diese Weiseschlecht gehalten; und lies' ich Gefahr, Tadel zu ärnten, sowär's gerechte Strafe, daß ich übel von Euch dachte und Euchdurch ei» Betragen kränkte, das Ihr gewißlich nicht verdient.Kommt mit mir, Mädchen — Ihr sollt für die Nacht sicherwohnen, was auch daraus werde. Es wär' ein schlechtesKompliment für meine Katharina, ließ ich ein armes Geschöpfumkommcn, um mich eine Stunde früher ihrer Gesellschaft zufreuen."
So sprechend und indem er sich gegen jede Ahnung derüblen Folgen stählte, die eine solche Maßregel haben könnte,entschloß sich der mannhafte Schmied, der Verläumdung Trotzzu bieten und der Fremden in seinem eigenen Hause eine Zu-flucht für die Nacht zu geben. Es muß noch bemerkt werden,daß er dies mit großem Widerstreben und nur in einer Artvon Begeisterung des Wohlwollens that.
Bevor unser wackerer Sohn des Vulkan dem schönen Mäd-chen von Perth seine stete Verehrung weihte, stellte ihn einegewisse natürliche Wildheit des Charakters unter den Einflußder Venus so gut wie unter den des Mars; und es war nur