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danken sind, und wo, war' es auch nur der Höflichkeit wegen,mein Leib sein sollte."
Die Sängerin lauschte und schien ihn zu begreifen.
„Wenn Ihr ein achter Liebender seid, und eine keuscheValentine zu besuchen habt, so verhüte Gott, daß Meinesglei-chen Euch eine Störung bereiten sollte. Denkt nicht mehr anmich. Ich will diesen großen Fluß als Führer zum Meerenehmen, wo sich, wie man sagt, ein Hafen befindet; von dortwill ich nach dem schönen Frankreich segeln, und noch ein Malmeine Hcimath begrüßen, wo der roheste Bauer das ärmsteWeib nicht so kränken würde."
„Ihr könnt heute nicht nach Dundee gehen," sagte derSchmied. „Die Leute des Douglas sind auf beiden Seitendes Flusses in Bewegung, denn der Lärm vom Morgen mußsie schon erreicht haben; und den ganzen Tag, und den näch-sten und die ganze Nacht, die dazwischen ist, während sie sichzu ihres Führers Fahne sammeln, wie Hochländer zum feu-rigen Kreuz. Seht Ihr jene fünf oder sechs Männer, die sorasch am andern Ufer des Flusses reiten? Das sind Leutevon Annandale; ich kenne sie an ihren langen Lanzen undan der Art, wie sie sie tragen. Ein Mann von Annandaleläßt seinen Speer nie rückwärts hängen, sondern trägt dieSpitze immer aufwärts oder vorwärts."
„Und was ist mit ihnen?" sagte die Sängerin. „Siesind Bewaffnete und Krieger — sie werden mich meiner Lauteund meiner Hilflosigkeit wegen schonen."
„Ich will ihnen nichts Böses nachsagen," antwortete derSchmied. „Wärt Ihr in ihren eigenen Thälern, würden sieEuch gastfrei behandeln und Ihr hättet nichts zu fürchten; aberjetzt find sie im Felde. Alles ist Fisch, was in ihr Netz kommt.Es gibt unter ihnen welche, die Euch das Leben nehmen wür-