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schlossen waren, da die Aufrührer beider Parteien sich bemühthatten, aus andern Gründen, als denen der Andacht, htnein-zudringen.
Sie gingen durch die düsteren Gänge, deren Gewölbe vondem schweren Tritte des Waffenschmieds widerhallten, aberstumm blieben durch den Sandalentritt des Mönchs und denleichten Schritt der armen Louise, die vor Furcht wie vorKälte außerordentlich zitterte. Sie sah, daß weder ihr geist-licher, noch ihr weltlicher Führer freundlich auf sie blickten.Der Ersterc war ein strenger Mann, dessen Miene zeigte, erbetrachte den unglücklichen Wanderer mit Verachtung undAbscheu; während der Letztere, obwohl, wie wir sahen, einerder gutmütigsten Menschen von der Welt, gegenwärtig dochernst bis zur Härte war, und nicht wenig mißvergnügt, daßer eine Rolle zu spielen genöthigt war, ohne, wie er wohleinsah, sie ablehnen zu können.
Sein Mißfallen au diesem Geschäft erstreckte sich sogarauf seinen unschuldigen Schützling, und er sagte im Stillenzu sich, während er sie verächtlich betrachtete: — „Eine hübscheBettlerkönigin, um mit ihr durch die Straßen von Perth zuwandern, ich, ein ehrsamer Bürger! Diese phantastische Schönemuß einen so säubern Ruf haben, als ihre ganze Brüder-schaft, und ich bin gut daran, wenn meine Chevalerie zu ihremBesten zu Katharina's Ohr gelangt! Eher dürft' ich einenMann erschlagen haben und wär' er der Beste von Perth;und, bei Hammer und Nägeln! ich wollt' es auf erfolgte Be-leidigung lieber gcthan haben, als diese Bagage durch dieStadt führen."
Vielleicht ahnte Louise den Grund der Unruhe ihres Be-gleiters, denn sie sagte, furchtsam und zögernd: „Weither
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