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ich doch seinen Aufenthalt nicht, und hoffe ihn mit Hilfe derheiligen Kirche in gebührender Entfernung von mir zu hal-ten. Und wie kann ich sie überhaupt durch dies Gedrängeoder durch die Straßen in einem solchen Narrenkleide führen?Das ist die große Frage."
„Was das Verlassen des Klosters anlangt," sagte der Prinz,„so wird dieser gute Mönch" (dabei ergriff er den Nächstenbei der Kapuze), „Vater Nicolas oder Bonifazius —"
„Der arme Bruder Cpprian, zu Eurer Hoheit Befehl,"sagte der Pater-
„Ja richtig, Bruder Cpprian," fuhr der Prinz fort, „ja,Bruder Cpprian wird Euch durch den geheimen Gang lassen,den er kennt, und ich werd' ihn wieder sehen, um eines Prin-zen Dank dafür zu zahlen."
Der Geistliche neigte sich einwilligend, und die arme Louise,die während des Streites von einem Sprecher auf den andernheblickt hatte, sagte hastig: „Ich will diesem guten Mannemit meinem thörichten Anzug kein Aergerniß geben — ichhabe einen Mantel, den ich gewöhnlich trage."
„Nun also, Schmied, Du hast eines Mönchs Kapuze undeinen Weibermantel, um Dich d'runter zu bergen- Ich wollte,all' meine Schwachheiten wären so gut verhüllt! Lebt lvohl,wackerer Bursche; ich werde Dir später danken."
Damit, als fürchtete er einen neuen Einwand don Seitendes Schmieds, eilte er in den Palast.
Harry Gow blieb erstaunt über das Geschehene stehen, daer sich ein Geschäft auserlegt sah, das nicht nur sehr gefährlichwar, sondern auch Anstoß erregen konnte, was Beides, ver-bunden mit dem großen Antheil, den er nach gewohnterRaschheit am Gefechte genommen, ihm nicht geringen Schadenbei Verfolgung des eifrig erstrebten Zieles bringen konnte-
Mädch. v. Perth. I. 1Z