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seinen Sitz und wandte dabei auf die zarteste und ehrerbie-tigste Weise solche Mittel an, als ihm am passendsten schie-nen, sein Bewußtsein zurückzurufcn. Robert öffnete seineAugen und starrte verstört umher.
„Was ist geschehen? — sind wir allein? — wer ist beiuns?"
„Euer ergebener Untcrthan, March," erwiederte der Graf.
„Allein mit dem Grafen von March!" wiederholte derKönig, während sein noch immer gestörter Geist mit eini-ger Unruhe den Namen eines mächtigen Vasallen vernahm,den er tödtlich beleidigt zu haben glauben mußte.
„Ja, mein gnädiger König, mit dem armen Georg vonDunbar, von dem Viele Ew. Majestät Uebles beibringcn,obwohl er Eurer königlichen Person treuer erfunden werdenwird, als Jene."
„Fürwahr, Vetter, es ist Euch zu viel Unrecht geschehen;und glaubt mir, wir wollen auf Entschädigung denken —"
„Wenn Ew. Majestät darauf denkt, so kann es noch ge-schehen," unterbrach ihn der Graf, die Hoffnung festhaltend,die ihm sein Ehrgeiz cingab; „der Prinz und Marjorp Douglassind nahe verwandt — die Dispensation von Rom ward nichtin gehöriger Form gewährt — Ihre Heirath kann nicht recht-mäßig sein — der Papst, der mehr für einen so guten Fürstenthun wird, kann dies unchristliche Bündniß aufheben, hinsicht-lich des früher» Kontraktes. Bedenkt wohl, mein König," fuhrder Graf fort, indem sich auf's Neue ehrgeizige Gedanken inihm regten, welche die unerwartete Gelegenheit, seine Sachepersönlich zu vertreten, in ihm erweckt hatte, — „bedenkt EureWahl zwischen Douglas und mir. Er ist roh und mächtig,das ist wahr; aber Georg von Dunbar trägt die SchlüsselSchottlands an seinem Gürtel und könnte eine Armee vor die