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Hospitium zur Aufnahme der Fremden oder Pilger, und ausden Magazinen für die großen Vorräthe, deren die glänzendeGastfreiheit der Dominikaner bedurfte. Ein hohes Gewölbeführte durch die östliche Fronte in den inner» Hof, es laggerade dem Fenster gegenüber, an welchem der Prior Anselmstand, und er konnte durch die dunkle Halle sehen und dieLichtstrahlen bemerken, die durch das östliche, offenstehendeThor in das Gewölbe hineinfielen, aber wegen der Höhe undTiefe desselben konnte er das gegenüberliegende Portal nurundeutlich unterscheiden. Es ist notwendig, diese Oertlichkei-ten zu merken. Wir kehren zurück zu der Unterhaltung zwi-schen den fürstlichen Brüdern.
„Mein lieber Bruder," sagte der König, den Herzog vonAlbany zurückhaltend, als dieser ihm die Hand küssen wollte;„mein lieber, lieber Bruder, wozu diese Förmlichkeit? Sindwir nicht Beide Söhne desselben Stuart von Schottland undderselben Elisabeth More?"
„Ich habe nicht vergessen, daß dem also ist," sagte Albany,sich aufrichtend; „aber ich darf, bei aller Vertraulichkeit gegenden Bruder, die Ehrerbietung nicht vernachlässigen, die demKönig gebührt."
„O, wahr, sehr wahr, Robin," antwortete der König.„Der Thron gleicht einem hohen und dürren Felsen, auf demnie eine Blume oder Staude Wurzel fassen kann. Alle freund-lichen Gefühle, alle zärtlichen Neigungen versagt man einemKönig. Ein König darf einen Bruder nicht an sein Herzdrücken — er darf seiner Zärtlichkeit gegen einen Sohn nichtnachgeben!"
„Das ist in mancher Hinsicht das Loos der Größe, ^ire,"antwortete Albany; „aber der Himmel, der von Ew. Majestät