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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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wache für sich, mitgebracht. Wenn ich irgend ein Dingvor Allem Haffe, so ist es ein kriechender Schuft, wiederDwining!"

«Hütet Euch, daß er so was nicht von Euch hört," sagteder Schmied.Ich sage Dir, Strumpfwirker, daß mehr Ge-fahr in jenem dünnen Gerippe liegt, als in zwanzig tapferenKerls, wie Ihr selbst."

Pfui, Schmied! Ihr wollt mit mir spaßen," sagte Oli-ver; indeß dämpfte er seine Stimme und blickte auf denApotheker, als wollte er entdecken, in welchem Miede oderZuge seines abgezehrten Gesichts und Körpers sich etwa diegedrohte Gefahr zeige; und nachdem seine Prüfung ihn wie-der sicher gemacht, antwortete er kühn:Schwerter undSchilde, Freund! mit einem Dutzend solcher wie Dwiningnehm' ich's auf. Was könnt' er einem Manne, der Blut inden Adern hat, thun?"

Er könnte ihm eine Dosis Arznei geben," antwortete derSchmied trocken.

Sie hatten keine Zeit zu fernerem Gespräch, denn BailieCraigdallie hieß sie die Straße nach Kinfauns einschlagen, undgab selber das Beispiel dazu. Während sie in mäßigem Schrittvorwärtszogen, drehte sich das Gespräch um den Empfang, densie beim Oberrichter zu erwarten hätten, und um die Theil-nahme, die dieser an der vorzutragenden Sache zeigen möchte.Der Handschuhmacher befand sich, wie es schien, in einem Zu-stande gänzlicher Niedergeschlagenheit, und äußerte sich mehr-mals auf eine Weise, die andeutete, daß er noch gewünschthätte, man möchte die Sache auf sich beruhen lassen. Ersprach sich indeß nicht ganz klar aus, vielleicht aus Furcht,man möchte, wenn er sich's allzudeutlich merken ließe, daß erlieber sähe, wenn die strafbare Unternehmung mit Stillschweigen