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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
Seite
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Auch der Bailie legte sich in's Mittel.Nachbar Harry,"sagte er,wir kamen hieher, zu berathen, nicht um zu strei-ten. Als einer der Väter der guten Stadt befehl' ich Euch,jede übelwollende Gesinnung, die Ihr gegen Meister ApothekerDwining -egen mögt, zu vergessen."

Er ist ein zu armes Geschöpf, Bailie," sagte Harry Gow,als daß ich mit ihm kämpfen könnte ich, der ich ihn undseinen Laden mit einem Schlage meines Hammers zertrüm-mern könnte."

Also still und hört mich," sagte der Beamte.Wir Alleglauben so fest an die Ehre des schönen Mädchens vonPerth,wie an die unserer lieben Frau." Hier bekreuzte er sich an-dächtig.Was aber die Berufung auf unfern Oberrichter be-trifft, seid Ihr Alle der Meinung, Nachbarn, daß man einederartige Sache in seine Hände lege, während unser Gegner,wie zu fürchten, ein mächtiger Edler ist?"

Da der Oberrichter selber ein Edelmann ist" quäkteder Apotheker, der sich einigermaßen von seinem Schreckendurch die Einmischung des Bailie erholt:Gott weiß es,ich bin nicht gesinnt, das Mindeste wider einen Herrn einzu-wendcn, dessen Vorfahren das Amt hatten, ! welches er seitvielen Jahren verwaltet"

Durch freie Wahl der Bürger von Perth," sagte derSchmied, den Sprecher mit seiner tiefen und entschiedenenStimme unterbrechend-

Ja, gewißlich," erwiderte der erschreckte Redner.Durchdie Stimme der Bürger. Wie sonst? Ich bitt' Euch, FreundSchmied, unterbrecht mich nicht. Ich rede zu unserm ehren-wcrthen Aeltesten, Bailie Craigdallie, wie mein bescheidenerVerstand mir's eingibt. Ich sage, mag kommen was will, SirPatrick Charteris ist doch immer ein Edelmann, und eine Krähe