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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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sein Freund, eine Flasche Wein auf den Tisch setzend.Wasquälst Du Dich selber, mein Sohn? Sie würde Dich schondoppelt lieben, sähe sie nicht, wie Du in sie verliebt bist. Aberes wird nun ernsthaft. Ich mag nicht Gefahr laufen, meineWerkstätte zerstört und mein Haus geplündert zu sehen von denwilden Dienern der Edelleute, weil man ste das schöne Mäd-chen von Perth zu nenne» beliebt. Nein, sie soll wissen, daßich ihr Vater bin, und ich will den Gehorsam haben, wozumich Gesetz und Evangelium berechtigen. Ich will, sie soll DeinWeib werden, Harry, mein Goldsohn Dein Weib, meinBester, und das, ehe viele Wochen vergehen. Wohlan, dasgilt Deiner fröhlichen Hochzeit, wackrer Schmied!"

Der Vater leerte einen großen Becher und füllte ihn dannfür den Sohn seiner Wahl, der ihn langsam zum Munde er-hob; dann, eh' er ihn an die Lippen gebracht hatte, stellte erihn plötzlich wieder auf den Tisch und schüttelte das Haupt.

Nun, wenn Du mir nicht bei solcher Gesundheit Bescheidthun willst, so weiß ich keine bessere," sagte Simon.Wasmagst Du im Sinn haben, närrischer Bursche? Hier ist einFall vorgekommen, der sie gewissermaßen in Deine Macht gibt,da von einem Ende der Stadt dis zum andern Jedermannsie verachten würde, wenn sie Nein spräche- Hier bin ich ihrVater, der nicht nur seine Einwilligung zu der Heirath gibt,sondern euch auch gern so fest verbunden sehen will, als jeeine Nadel Bocksleder zusammenfügte. Und während so Glück,Vater und Alles auf Deiner Seite ist, siehst Du wie ein trau-riger Liebhaber in einer Ballade aus, ähnlicher Einem, dersich in den Tay stürzen will, als Einem, der um ein Mädchenzu werben gedenkt, das Du ohne Mühe haben kannst, wennDu nur den glücklichen Augenblick wählst."

Ach, aber dieser glückliche Augenblick, Vater! ES scheint