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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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wird, als zwanzig Bescheide des Königs. Morgen ist wiederein Tag, da wollen wir wieder hier zusammenkommen, umüber die Maßregeln Rath zu halten, die ergriffen werdenmuffen, nm die Schurken zu entdecken und zu verfolgen. Unddaher laßt uns jetzt gehen, bevor uns das Blut in den Adernerstarrt."

Bravo, bravo, Nachbar Craigdallie St. Johnston lebehoch!"

Oliver Proudfute hätte gern noch gesprochen, denn erwar einer jener erbarmungslosen Redner, welche meinen, daßihre Beredtsamkeit alle Unbequemlichkeiten der Zeit, des Ortsund der Umstände aufwiegt. Aber Keiner wollte mehr hö-ren, und die Bürger zerstreuten sich nach ihren Häusern beimLichte der Frühdämmerung, welche den Horizont zu färbenbegann.

Sie waren kaum gegangen, als sich die Thür von Mo-vers Hause öffnete und der alte Mann, den Schmied bei derHand nehmend, diesen hineinzog.

Wo ist der Gefangene?" fragte der Waffenschmied.

Er ist fort entflohen entkommen was weiß ich vonihm?" sagte der Handschuhmacher.Er kam durch die Hin-terthür und so durch den kleinen Garten. Denkt seiner nicht,sondern kommt und seht die Valentine, deren Ehre und Le-ben Ihr diesen Morgen gerettet habt."

Laßt mich nur die Waffe in die Scheide stecken," sagteder Schmiedlaßt mich nur meine Hände waschen."

Da ist kein Augenblick zu verlieren, sie ist auf und fastangekleidet. Herein, Freund. Sie soll Dich sehen mit Dei-ner guten Wehr in der Hand und mit Schurkenblut an DeinenFingern, damit sie erkennt, was eines ächten Mannes Dienstwerth ist. Sie hat mir den Mund nur zu lange mit ihrer