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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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ihre geireuen Unterthanen erklärten? Wolltet Ihr zusehen,daß wir unfern Rcchicn, Gerechtsamen, Freiheiten, unsrer ho-hen, Mittlern und niedern Gerichtsbarkeit und unserm Reckteentsagten, Geldbußen, Verpfändungen und selbst Todesstrafezu verhängen, falls einer auf frischer Thal ertappt wird?Dürfen wir dulden, daß das Haus eines ehrbaren Bürgersangegriffen wird, ohne daß er dafür Genugthuung erhält?Nein, wackere Genossen, Mitbrüder und Bürger, der Tay solleher nach Dunkeld zurückfließen, ehe wir uns solcher Unge-rechtigkeit unterwerfen!"

Und wie können wir uns helfen?" sagte ein würdigeralter Mann, der auf sein zweihändiges Schwert gelehnt standwas können wir. thun?"

Wahrlich, Bailie Craigoallie, mich wundert, daß Ihrunter Allen die Frage thut. Ich wollte, wir gingen von hierAlle mit einander als brave Leute vor den König, selbst aufdie Gefahr, seine Ruhe zu stören, stellten ihm vor, wie miß-lich es für uns sei, zu gegenwärtiger Jahreszeit das Bettverlassen zu müssen, beinahe ohne alle andere Bedeckung, alsdas Hemd, zeigten ihm diese blutige Hand und bäten ihn,mit seinem königlichen Munde zu entscheiden, ob es recht undbillig sei, daß seine getreuen Uuterthanen durch die Ritter undEdeln seines ausschweifenden Hofes derartig behandelt wer-den. Und das hieße ich unsre Sache frisch verfechten."

»Frisch, sagst Du?" erwiderte der alte Bürger;ei, sofrisch und warm, daß wir Alle vor Kälte sterben würden, Freund,ehe der Thürsteher den Schlüssel im Schloß umgedreht hätte,uns vor den König zu lassen. Kommt, Freunde, die Nachtist bitter. Wir haben unsre Wache als Männer gehaltenund unsrer wackrer Schmied hat zwei von denen, die uns eineUnbill anthun wollten, eine Lehre gegeben, die mehr fruchten