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aufgeschlitzt und mit einer Stickerei von schwarzer Seide aus-genäht waren. Seine Stiefel waren von Korduan und seinMantel, von derbem, grauem, schottischem Tuche, diente dazu,ein kurzes, im Gürtel steckendes Schwert zu verbergen. Dieswar seine einzige Waffe zum Angriff, denn in der Hand truger nur eine Stechpalme. Seine schwarze Sammetmütze warmit Stahl ausgelegt und zwischen dem Metall und seinemKopfe mit Wolle gefüttert, so daß sie ein Mittel der Ver-theidigung gab, worauf er sich verlassen konnte.
Im Ganzen zeigte Harry, wie es ihm wohl zukam, dasAnsehen eines reichen und angesehenen Bürgers, der in seinerKleidung so viel Pracht entfaltete, als er durfte, ohne sichüber seinen Stand zu erheben und in den des Adels einzu-greifen. Auch hatte sein freies und männliches Benehmen, ob-wohl es seinen gänzlichen Gleichmut- hinsichtlich der Gefahranzeigte, doch nicht die geringste Aehnlichkeit mit dem derRaufbolde und Prahler jener Zeit, mit denen man Harrybisweilen, jedoch mit Unrecht, verwechselte, weil man seinehäufigen Händel einem heftigen Charakter zuschrieb, dessenQuelle aus dem Bewußtsein seiner persönlichen Stärke undseiner Geschicklichkeit in Führung der Waffen entspringen sollte.Seine Züge trugen vielmehr nur den Ausdruck gutmüthigcrOffenheit, die nicht daran dachte, Jemand zu kränken, wäh-rend sie gleichwohl keinen Angriff fürchtete.
Nachdem er sich auf's Beste angekleidet, steckte der ehr-same Waffenschmied in den Busen, zunächst seinem Herzen(welches dabei heftig klopfte), ein kleines Geschenk, welcheser lange schon für Katharina Glover angeschafft hatte unddas seine Eigenschaft als Valentin ihn bald berechtigen sollteihr zu überreichen, so wie sie, es ohne Bedenken anzunehmen.Es war ein kleiner Rubin, in Form eines von einem goldnen