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gen Burschen so oft um Katharina zu sehen. Bedenkt, VaterGlover, daß Euer Handwerk Eure Hände und Augen in An-spruch nimmt, und daß Ihr demselben Eure ganze Aufmerk-samkeit widmen müßt, selbst wenn der Taugenichts mit ar-beitet, was, wie Ihr ja wißt, selten geschieht."
„Und das ist wahr," sagte Simon; „er schneidet all' seineHandschuhe nur für die rechte Hand und konnte nie in seinemLeben ein Paar fertig machen."
„Ohne Zweifel sind seine Meinungen vom Zuschnciden an-derer Art," sagte Harry. „Aber mit Eurer Erlaubniß, Vater,wollt' ich nur sagen, daß er, ob er nun arbeite oder nichtsthut, keine schiefen Augen hat; seine Hände sind weder durchheißes Eisen verbrannt, noch durch Arbeit mit dem Hammerhart geworden; sein Haar ist nicht durch Rauch geschwärzt,noch am Ofen verbrannt, daß es einem Dachsfcll ähnlichersieht, als dem Haupthaar eines ehrlichen Christen. Mag nunKatharina eine noch so gute Tochter sein — und ich behaupte,sie ist die beste in ganz Perth — so muß sie doch sehen undwissen, daß dies Alles zwischen dem einen und dem andernMann einen Unterschied machen muß, und daß der Vergleichnicht zu meinen Gunsten ausfällt."
„Hier Deine Gesundheit von ganzem Lperzen, Sohn Harry!"sagte der alte Mann, seinem Gefährten einen Becher und einenzweiten für sich selber füllend; „ich sehe, daß Du, ein so guterSchmied Du auch bist, doch das Metall nicht kennst, worausWeiber gemacht sind. Du mußt dreister sein, Harry, undDich nicht benehmen, als gingest Du zum Galgen, sondernals ein munterer Gesell, der weiß, was er wert- ist, und sichvon der besten der Töchter Eva's nicht überzeugen läßt. Ka-tharina ist ganz wie ihre Mutter und Du irrest Dich gewal-tig, wenn Du meinst, daß alle Weiber sich nur durch's Auge