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welche Träume eine Nacht, zugebracht in einem Palaste vollso vieler Erinnerungen, Hervorrufen könnte! Wer weiß, obnicht die eiserne Thür an der Treppe zum Ausfallthore umdie geheimnißvolle Mitternachtstunde sich öffnete, wie zur Zeitder Verschwörung; ob Sie nicht die Phantome der Mörder,verstohlenen Schrittes und schrecklichen Ansehens sich nahensähen, um die tragische Scene nochmals vor Ihnen aufzufüh-ren. Sehen Sie den wilden, fanatischen Ruthven dort kom-men — den sein Haß und Parteigcist stärkte, eine Waffen-rüstung zu tragen, deren Last Glieder gleich den seinen, ent-nervt durch schleichende Krankheit, hätte Niederdrücken müssen.Sehen Sie, wie seine durch Leiden entstellten Züge unter demHelme hervorgrinscn, gleich denen eines Leichnams, von einemTeufel beseelt, die Augen rachcglühend, während auf demGesicht die Ruhe des Todes liegt. Dort erscheint die schlankeGestalt des jungen Darnley, so schön in seinem Aeußern, alsschwankend in seinem Entschlüsse. Er naht, als trüge seinFuß Bedenken, auf den Boden zu treten, mehr aber zögerter noch in seinem Vorhaben, da kindische Furcht bereits seinekindische Leidenschaft überwältigt. Er befindet sich in demFalle eines ränkevollen Knaben, der Feuer an eine Mine ge-legt hat, und, während er mit Reue und Furcht das Sprin-gen derselben erwartet, sein Leben darum gäbe, wenn erdamit die Lunte löschen könnte, die seine eigne Hand entzün-dete. — Dort — dort — aber ich vergaß die Namen deranderen würdigen Kehlabschneider. Helfen Sie mir nach, wennSie können."
»Beschwören Sie," sagt' ich, „den Postulanten GeorgDouglas, den Thätigsten der Bande. Lassen Sie ihn auf IhrGebot erscheinen — der ein Gut beanspruchte, welches er nichtbesaß — in welchem das erlauchte Blut der Douglas floß,