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14 (1851) Ivanhoe
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ten- Das Schiff, welchesunsvonhiertragcn soll,möchtevielleichtunter Segel gehen, ehe wir den Hafen erreichen können."

So schlüpfte sie aus dem Zimmer und ließ Rowena in Er-staunen zurück, gleich als sei ein Traumgesicht bei ihr vorüber-gegangen. Die sächsische Schöne erzählre die sonderbare Un-terredung ihrem Gemahl, auf dessen Gemüth sie einen tiefenEindruck machte. Er lebte lang und glücklich mit Nowena,denn Beide waren einander mit der reinsten Liebe zugethan,welche sehr vermehrt wurde durch das Andenken an die Schwie-rigkeiten, die sich ihrer Verbindung entgegengestellt hatten.Indessen würde es vermessen sein zu fragen, ob die Erinne-rung an Rebecca's Schönheit sich nicht öfter bei ihm erneute,als der schöne Sprößling Alfreds es gern gesehen.

Jvanhoe zeichnete sich in Richards Diensten bedeutend ausund erhielt fernere Beweise seiner königlichen Gunst. Er würdesich wohl noch höher aufgeschwungen haben, hätte nicht derfrühe Tod Richards vor dem Schlosse Chaluz bei Limogesdies verhindert. Mit dem Leben eines edelmüthigen, aberfeurigen und romantischen Monarchen scheiterten alle Pläne,die sein Ehrgeiz und sein Edelmuth gebildet hatten, und aufihn lassen sich mit geringer Veränderung die Verse anwenden,welche Johnson auf Karl den Zwölften von Schweden dichtete:

Entschieden ward sein LooS auf fremdem StrandDurch eine kleine Burg und niedre Hand;

Erschrocken staunt die Welt den Namen an,

Stoff gibt er zur Moral und zum Noman.

Ende des dritten und letzten Theils.

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