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»Ich will um mein Recht darauf nicht mit Dir streiten,edler Than, sondern Dich blos bitten, um Dich zu schauen,und zu forschen, wo Du einen andern finden magst, um dasscinige in die Wage zu legen."
„Und bist Du blos hierher gekommen, Prinz, mir das zusagen?" fuhr Cedric fort, „mir den Verfall meines Ge-schlechts vorzurücken, che das Grab sich noch geschloffen hatüber den letzten Sprößling des sächsischen Königstammes?" —Seine Mienen verdüsterten sich bei diesen Worten. — „Eswar kühn! es war unbedacht!"
„Nein," versetzte der König, „beim heiligen Kreuze, nein!mich trieb das offene Vertrauen, das ein braver Mann leichtzu dem andern faßt, ohne einen Schatten von Gefahr."
»Wohl gesprochen, Herr König, denn König bist Du,, dasgestehe ich, und wirst es sein, trotz meines schwachen Widerstandes.Ich wage es nicht, das einzige Mittel, cs zu verhindern, zu er-greifen, ob Du gleich die Versuchung dazu mir nahe gelegt hast."
»Jetzt zu der Gefälligkeit," sagte der König, „um die ichDich mit nicht minderm Vertrauen bitte, ob Du gleich meinerechtmäßige Oberherrschaft anzuerkenen Dich geweigert hast.Ich verlange von Dir, auf Dein Manneswort, und beiStrafe für Niedering (ehrlos, infam) gehalten zu werden,dem guten Ritter Wilfred von Jvanhoc zu verzeihen und ihnin Deine Vaterliebe wieder cinzusetzen. An dieser Aussöh-nung, wirst Du gestehen, muß mir viel gelegen sein, dennsie gründet die Glückseligkeit meines Freundes, und erstickt dieSpaltung unter meinem treuen Volke "
„Und dies ist Wilfred?" sagte Cedric auf seinen Sohndeutend.
„Mein Vater!" rief Jvanhoc, indem er sich ihm zu Füßenwarf, „Eure Vergebung! Eure Vergebung!"