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fand in dieser Veränderung selbst ein Vergnügen. Erließ stell denHelm reichen und die schwersten Theile der Rüstung, welche er abge-legt hatte, und indeß Gurth beschäfiigt war, fie ihm anzulegen,gab er Wilsred die gemessensten Befehle, sich bei Vermeidung sei-ner höchsten Ungnade nicht in den Kampf zu mischen, den ervorauszusehen meinte. ,,Du hast hundertmalfürmich gefachten,Wilfred, und ich habe zugesehen. Heute sollst Du zuseben, wieRichard für seinen Freund und Lehnsmann fechten wird "Unterdessen hatte Robin Hood mehrere seiner Leute inverschiedenen Richtungen ausgesandt, gleichsam, um den Feindzu beobachten; aber als er bemerkte, daß die Gesellschaft wirk-lich aufgebrochen war, trat er zu Richard, den er vollständig ge-wappnet fand, beugte das Knie vor ihm, und bat um Verzeihung.
„Wofür denn, guter Zjeoman?" versetzte Richard, „habenwir Dir nicht schon vollkommene Verzeihung aller Uebertre-tungen bewilligt? Denkst Du denn, unser Wort sei eine Fe-der, welche zwischen uns vor- und rückwärts geweht werdenkann? Du kannst ja seitdem gar nicht Zeit gehabt haben,ei» neues Unrecht zu begehen."
„Doch, doch," versetzte der Aeoman, „wenn es eins ist, meinenFürsten zu seinem Besten getäuscht zu haben. Das Horn, das Ihrgehört habt, war nicht Malvoisin's, sondern ich selbst ließ es blasen,um den Schmaus zu beendigen, damit dabei nicht Stunden verlo-ren gehen sollten, welche nöthiger verwandt werden können "Dann stand er auf, faltete die Arme über die Brust, underwartete in einer mehr achtungsvollen als unterwürfigenStellung die Antwort des Königs, wie Jemand, sich der zwareiner Beleidigung, doch auch des löblichen Grundes davonbewußt ist. Ein leichter Ausdruck von Zorn flog über Richard'sGesicht, allein sein Gerechtigkeitsgefühl unterdrückte ihn sogleich.„Der König von Sherwood," sagte er, „gönnt sein Wild-