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14 (1851) Ivanhoe
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Euch so gern aussehet, und aus denen Ihr so eben mit Müheentkommen seid."

Mein Reich und meine Unterthanen?" versetzte Richardhitzig,ich sage Dir, Wilfred, die besten von ihnen sind bereit,meine Thorheite» durch ähnliche zu versöhnen. So z. B- meingetreuer Diener, Wilfred von Jvanhve, gehorcht meinen aus-drücklichen Befehlen nicht, und hält doch seinem Könige eineordentliche Predigt, weil er nicht genau nach seiner Meinunghandelt. Wer von uns beiden hat denn am meisten Ursache,5en Andern zu schelten? Doch vergebt mir, treuer Wilfred;die Zeit, die ich im Verborgenen zugebracht habe und nochzubringcn werde, ist, wie ich schon zu St. Botolph Dir er-klärt habe, nothwcndig, um meinen Freunden und treuen Ed-len Zeit zu lassen, ihre Kräfte zu sammeln, damit, wenn nunRichard's Rückkehr angekündigt wird, er sich an der Spitze ei-ner solchen Macht erblickte, der die Feinde nicht zu begegnenwagen, und so der beabsichtigte Verrath vereitelt werde, ohnedaß man ein Schwert zu ziehen braucht. Estotevillc und Bohunwerden nicht stark genug sein, um binnen vierundzwauzig Stun-den nach Aork vorzurücken. Auch muß ich Nachrichten ans demSüden von Salisbury, von Beanchamp in Warwiksbire undvon Mnlton und Percy im Norden haben. Der Kanzler mußsich London's versichern. Ein zu schnelles Hervortreten würdemich Gefahren aussetzen, woraus mich meine Lanze und meinSchwert, wenn auch von des kühnen Robin Bogen, oder demKampfstock des Bruder Tuck, oder dem Hornc des klugenWamba unterstützt, schwerlich würde zu retten vermögen-"

Wilfred verbeugte sich unterwürfig, wohl wissend, wie ver-geblich es sei, den wilden, ritterlichen Geist zu bekämpfen, derseinen Herrn so oft in Gefahren trieb, die er leichthättc vermeidenkönnen, oder deren Aufsuchung vielmehr beiihm unverzeihlich war.