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14 (1851) Ivanhoe
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Thier finden, als meine Malkin, denn so nenne ich sie; ichhabe schon manche Predigt von ihrem Rücken herab gehaltenzur Erbauung meiner Klosterbrüder und mancher Christenseele."

Nun denn, ehrwürdiger Vater, so laßt mir die Malkinsogleich satteln, und sagt Gurth, daß er mir mit meinen Waf-fen folge."

Ach, bester Herr, ich bitte zu bedenken, daß Malkin indem Waffentragen eben so wenig erfahren ist, als ihr Herr,und daß ich nicht dafür stehe, ob sie den Anblick oder das Ge-wicht Eurer vollen Rüstung tragen wird. O, Malkin ist einverständig, kluges Thier, es sträubt sich gegen eine unpassendeLast; ich borgte mir nur neulich die I'ructus lemporum vondem Priester von Sanct Bees, und ich sage Euch, ich konntedas Thier nicht ans dem Thore bringen, bis ich das dicke Buchwieder mit meinem Brevier vertauscht batte."

Seid ruhig, heiliger Vater, ich werde sie nicht mit zu vielGewicht belasten, und wenn sie es mit mir aufnehmen möchte,so zieht sie gewiß den Kürzern."

Diese Erwiederung erfolgte, als Gurth eben dem Ritterein paar große, goleene Sporen anschnallte, welche jedeswiderspenstige Roß lehren konnten, daß es am besten thne, sichseines Reiters Willen geduldig zu unterwerfen.

Die scharfen Räder an Jvanhoe's Sporen machten, daßdem Abte seine Höflichkeit gereute, er wollte daher dem Ritterein anderes Pferd von einem Diener des Klosters anbieten,allein Jvanhoe wollte sich darauf nicht einlaffen, sondern be-hielt die Malkin und beruhigte de» Prior endlich wieder.

Jvanhoe stieg die Treppe schneller hinab, als er glaubte,daß es ihm die Wunden erlauben wurden, schwang sich aufden Klepper und wollte eiligst davon reiten, doch der Abt hingsich an seine Seite und hielt ihn auf, Vieles noch zur Empfeh-