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auf, ich zerstöre die Plane, die ich so hoch baute, daß sie denBergen glichen, auf denen die Giganten einst den Himmel zuersteigen versuchten — und doch, Rebecca," setzte er hinzu, in-dem er ihr zu Füßen fiel, „doch will ich diese Größe aufopfcrn,will diesem Ruhme entsagen, diese Macht vergessen, selbst jetzt,wo sie schon halb in meinen Händen liegt, sobald Du sagst:Bois-Guilbert, ich nehme Dich zu meinem Geliebten an!"
„O, denkt doch nicht an solche Thorheit, Herr Ritter," ent-gegnen Rebecca, „eilt lieber zu der Königin Mutter und zumPrinzen Johann, sle können um der Ehre ihrer Krone willendas Benehmen Eures Großmeisters nicht billigen. So ge-währt Ihr mir Schutz, und cs kostet Euch kein Opfer, Ihrhabt keinen Vorwand, von mir eine Vergeltung deshalb zuverlangen."
„Mit diesen habe ich nichts zu schaffen," fuhr er fort, in-dem er die Schleppe ihres Kleides faßte, „an Dich, an Dichallein wende ich mich. Was kann Deine Wahl noch aufhal-ten? Besinne Dich, wäre ich Dein Feind, der Tod ist einnoch schlimmerer, und der Tod nur ist mein Nebenbuhler!"
„Ich mag diese Nebel nicht gegen einander abwägen," sagteRebecca, fürchtend den Ritter zu erzürnen, und doch auch ent-schlossen, weder seine Leidenschaften zu dulden, noch auch zuscheinen, sle zu dulden — „sei ein Mann! Sei ein Christ!Wenn dein Glaube Dir wirklich Mitleid anempfiehlt, welchesmehr Eure Zungen als Eure Handlungen zeigen, dann rettemich von diesem schrecklichen Tode, ohne eine Vergeltung zusuchen, welche Deine Großmuth in einen unedeln Tausch ver-wandeln würde."
„Nein, Mädchen," sagte der Templer auffahrend, „so sollstDu mich nicht täuschen! Wenn ich dem jetzigen Ruhme undder künftigen Hoheit entsage, so geschieht es Deinetwegen,
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