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14 (1851) Ivanhoe
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gen zu strafen schien;mein Vertrauen ist stark, ich furchteEuch nicht."

Ihr habt nicht Ursache dazu," versetzte Bois-Guilbert ernst,meine frühern wahnsinnigen Versuche habt Ihr jetzt nicht zufürchten! Es ist eine Wache in der Nähe, über die ich keineGewalt habe, und die zwar bestimmt, Euch zum Tode zu füh-ren, doch nicht dulden würde, daß Euch Jemand beleidigte,selbst ich nicht, auch wenn mein Wahnsinn mich dazu treibensollte."

Gott sei gelobt!" sagte die Jüdin,der Tod ist das Ge-ringste, was ich fürchte in dieser Höhle des Unglücks." -

Glaube nicht, Mädchen," sagte der Templer,daß ich Dichabsichtlich so preisgegeben habe; gern hätte ich Dich gegenjede Gefahr mit meiner eigenen Brust geschützt, so wie ich sieeinst den Pfeilen darbot, die Dein Leben bedrohten."

Wäre Deine Absicht gewesen, die Unschuld edelmüthig zubeschützen," sagte Rebecca,so würde ich Dir dafür gedankthaben: allein Du hast mir so oft Dein Verdienst deshalb ge-rühmt, daß ich Dir sage, das Leben ist mir nichts werth umden Preis, den Du dafür fordern möchtest."

Halt ein mit Deinen Vorwürfen, Rebecca," sagte derTempler;ich habe meine eigene Ursache zum KuKmcr, undbedarf der Vermehrung desselben durch Deine Vorwürfenicht."

Was ist denn Deine Absicht?" sagte die Jüdin,sprich eskurz aus. Hast Du etwas Anderes vor, als das Elend mitanzusehen, welches Du veranlaßt hast, so laß mich's wissen,und dann überlaß mich mir selbst. Der Schritt von der Zeitzur Ewigkeit ist kurz, aber furchtbar, und ich habe nur wenigAugenblicke, um mich darauf vorzubereiten."

Ich sehe, Rebecca," sagte BoiS-Guilbert,daß Du mir