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sie andächtig ihre Hände faltete; „der Name eines Richters,obgleich ein Feind meines Volks, ist für mich gleich dem Na-men eines Beschützers- Sehr gern folge ich Dir — erlaubemir nur, meinen Schleier um meinen Kopf zu hüllen."
Sie stiegen die Treppe mit langsamen und feierlichenSchritten hinab, gingen über eine lange Gallerie, und tratendann durch eine Flügelthür am Ende derselbe» in die große Halle,wo der Großmeister für jetzt seine Gerichtsversammlung hielt.
Der untere Theil dieses großen Gemaches war mit Knap-pen und Trabanten augesüllt, welche mit einiger Schwierig-keit für Rebecca Platz machten, wie sie mit ihrer Begleitungzu dem für sie bestimmten Sitze ging. Als sic mit überein-ander geschlagenen Armen und gesenktem Kopfe durch dasGedränge ging, wurde ihr ein Stück Papier in die Hand ge-steckt, welches sic fast unbewußt empfing und behielt, ohne denInhalt desselben anzusehen. Die Versicherung, daß sie einenFreund in dieser furchtbaren Versammlung besitze, gab ihrMuth, um sich zu blicken, und zu sehen, in wessen Gegenwartsie sich befinde. Sie schaute demnach die Scene an, die wirim nächsten Kapitel zu beschreiben versuchen wollen.