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an verschlossenen Fensterladen, und ich bediente mich meinesSchildes nur, um sie zu schützen. So viel that ich für sie,und jetzt zankt das eigensinnige Mädchen mit mir, daß ich sienicht in den Flammen habe umkommen lassen, und verweigertmir nicht nur den geringsten Beweis der Dankbarkeit, son-dern selbst die entfernteste Hoffnung, daß sie mir ihn je ge-währen wird. Der Teufel, welcher ihrem ganzen Stammsolche Hartnäckigkeit einflößte, hat dieselbe in ihrer einzigenPerson concentrirt!"
„Der Teufel besitzt Euch Beide, glaube ich," sagte derPräceptor. „Wie oft habe ich Euch Vorsicht, wenn auch nichtEnthaltsamkeit gepredigt? Sagte ich Euch nicht, daß cS ge-nug christliche Mädchen gebe, die cs für Sünde halten wür-den, einem so tapfern Ritter den Minnesold zu verweigern,und Ihr müßt Eure Zuneigung gerade auf eine eigensinnige,hartnäckige Jüdin richten! Beim Kreuz, ich glaube, der alteLucas Beaumanoir hat Recht, wenn er behauptet, sie habeEuch bezaubert."
„Lucas Beaumanoir?" sagteBois-Guilbert vorwurfsvoll —„sind das Eure Vorsichtsmaßregeln, Malvoisin? Hat der alteSchwärmer erfahren müssen, daß Rebecca im Präceptorium ist?"
„Wie konnte ich's verhindern?" sagte der Präceptor. „Ichvernachlässigte nichts, was Euer Geheimniß bewahren konnte;doch es ist verrathen, und ob vom Teufel ober nicht, kannder Teufel allein sagen. Doch ich habe die Sache gewendet,wie ich konnte; Ihr seid gerettet, wenn Ihr der Jüdin Re-becca entsagt. Ihr werdet bemitleidet als das Opfer zaube-rischer Künste. Sie ist eine Zauberin und muß als solcheleiden."
„Das soll sic nicht, beim Himmel!" sagteBois-Guilbert.
„Sie wird und muß es dennoch!" sagte Malvoisin. „WederJvanhoe. III. 6