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14 (1851) Ivanhoe
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liten und seinen Brüdern eins geworden war. Dieser Ansfallließ bei so kritischen Verhältnissen gefährliche Folgen erwarten.

Am Morgen nach dem Fall von Torquilstone begann sichein unbestimmtes Gerücht in der Stadt Jork zu verbreiten, daßde Bracy und Bois-Guilbert nebst ihrem Verbündeten Front-de-Boeuf gefangen genommen oder erschlagen wären. Walde-mar überbrachte dem Prinzen Johann dieses Gerücht, und setztehinzu, er fürchte um so mehr, daß sich dasselbe bestätigen werde,da sie mit geringem Gefolge auSgezogcn seien, um den SachsenCedric und seine Begleitung zu überfallen. Zu einer andernZeit würde der Prinz diese Gewaltthat als einen guten Scherzbetrachtet haben; aber jetzt, da die Ausführung seiner Plänedadurch gehindert und vereitelt wurde, ließ er sich heftig gegendie Thäter aus, und sprach von gebrochenen Gesehen, und vonEingriffen in die öffentliche Ordnung und das Privateigen-thum in einem Tone, der für den König Alfred gepaßt hätte.

Diese gesetzlosen Räuber!" sagte er,bin ich erst Königvon England, dann lasse ich solche Uebelthäter über den Zug-brücken ihrer eigenen Schlösser aufhängen."

Aber um König und Herr von England zu werden," sagteder Rathgeber kalt,ist es nicht nur nöthig, daß Eure Hoheitdie Uebelthaten solcher gesetzlosen Räuber duldet, sondern daßIhr ihnen auch, trotz Eures löblichen Eifers für die Aufrecht-haltung der Gesetze, welche jene zu verletzen gewohnt sind,vollen Schutz angedeihen lasset. Es würde schön mit uns aus-sehen, wenn die ungeschliffenen Sachsen wirklich die Zugbrückenihrer Lehnsgüter in Galgen verwandelt hätten. Der kühneCedric schien ganz so, als könnte ihm ein solcher Gedanke.wirklich in den Kopf kommen- Eure Hoheit wird gewiß aucheinsehen, daß es gefährlich ist, ohne Front-de-Boeuf, de Bracyund den Templer etwas zu unternehmen, und doch sind wir