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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
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Tochter aufrichtig bekümmert bin. Doch ich kann nicht helfen— des Templers Lanzen sind zu stark auf freiem Felde fürmeine Bogenschützen, sie würden wie Staub auseinander ge-blasen werden. Hätte ich nur gewußt, daß cs Rebecca sei, alssie entführt wurde, da hätte sich vielleicht noch etwas thunlassen; doch jetzt mußt Du List anwenden. Komm, soll ich fürDich mit dem Prior unterhandeln?"

„Um Gottes willen, Diccon, wenn Du kannst, hilf mirdas Kind meines Busens retten!"

„Unterbrich Du mich nur nicht mit Deinem unzcitigcn Geize,"sagte der Anführer, „da will ich schon mit ihm unterhandeln."

Dann wendete er sich von dem Juden weg, der ihm aberwie sein Schatten folgte.

„Prior Aymcr," sagte der Hauptmann, „komm mit mirunter diesen Baum. Die Leute sagen, Du liebst den Weinund eines Weibes Lächeln mehr, als Deinem Orten ziemt, HerrPriester; doch damit habe ich nichts zu thun. Ich habe auchgehört, Du liebst gute Koppclhunde und ein schnelles Pferd,und da diese Dinge kostbar sind, so hassest Du vielleicht aucheine Börse voll Geld nicht. Doch habe ich nie gehört, daß DuUnterdrückung oder Grausamkeit liebst. — Nun sieh, hier istJsaac, bereit, Dir die Mittel zum Vergnügen und Zeitvertreibin einem Beutel mit hundert Mark Silber zu geben, wennDu durch Deinen Einfluß bei dem Templer ihm die Freiheitseiner Tochter verschaffen kannst."

„In Sicherheit und Ehren, wie sie mir geraubt wurde,"sagte der Jude, „sonst gilt der Handel nicht."

„Still, Jsaac," sagte der Geächtete, „oder ich gebe DeinInteresse auf. — Was sagst Du zu diesem Vorschläge, PriorAymer?"

«Es ist eine gemischte Bedingung bei der Sache," sagte der