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wenn ein Ausgestoßener, wie ich, einen solchen Aufenthaltsorthätte, wohin ich gehen könnte, und solche Einkünfte im Jahrwie im Monat, ich würde viel Gold und Silber zahlen, ummich frei zu kaufen aus meiner Gefangenschaft."
„Hund von einem Inden!" rief der Prior, „Niemand weißbesser als Du, daß unser heiliges Gotteshaus wegen des Bauesunserer Kanzel verschuldet ist." —
„Und um im letzten Herbste eure Keller mit der nöthigenQuantität Gascognerwein zu füllen," fiel der Jude ein; „dochdas ist eine Kleinigkeit."
„Hört den ungläubigen Hund!" sagte der Geistliche; „erschwatzt, als sei unsere heilige Brüderschaft wegen der Weineverschuldet, die wir zu trinken die Erlaubniß haben, propternecesoitstem et sä krigus äepellenäum. Der beschnittene Schuftlästert die heilige Kirche, und Christen hören ihm zu, ohne ihmdas Maul zu stopfen."
„Alles dies hilft nichts," sagte der Anführer. „Jsaac, sprich,was er zahlen kann, ohne ihn zu schinden mit Haut und Haar."
„Ein sechshundert Kronen," sagte Jsaac, „könnte der gutePrior wohl Euer Gnaden zahlen, ohne deßhalb weniger ge-mächlich in seinem Kirchenstuhl zu sitzen."
„Sechshundert Kronen," sagte der Anführer ernst; „ich binzufrieden — Du hast wohl gesprochen, Jsaac — sechshundertKronen. — Dies ist Euer Urtheil, Herr Prior."
„Ein Urtheil! — Ein Urtheil!" rief die Bande- „Salomoselber hätte kein besseres fällen können."
„Du hörst den Urtheilsspruch, Prior," sagte der Anführer.
„Ihr seid toll, meine Herren," sagte der Prior; „wo sollteich solch eine Summe hernehmen? Und wenn ich die Altar-leuchter zu Jorvaulx verkaufte, so würde ich kaum die Hälfteder Summe daraus lösen; und zu dem Zweck wird es nöthig