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sagte: „Ich hatte Dich nicht gefunden, Wilfred, wenn ich DeineStimme nicht gehört hätte."
„Bist Du ein achter Ritter," sagte dieser, „so denke nichtan mich, verfolge den Räuber, rette die Lady Rowena, siehenach dem edlen Cedric!"
„Nach der Reihe," entgcgncte der schwarze Ritter; «Dubist der Erste."
Hierauf ergriff er Jvanhoe und trug ihn eben so leichtdavon als der Templer Rebecca fortgetragen hatte, eilte mitihm nach der Pforte, und nachdem er seine Bürde hier anzwei Bogenschützen abgegeben hatte, kehrte er in's Schloßzurück, um die übrigen Gefangenen zu befreien.
Ein Thurm brannte schon hell, und die lichten Flammenbrachen schon aus den Fenstern und Schußlöchern hervor.Allein an andern Stellen widerstanden die starken Mauernund gewölbten Gemächer dem Forschritt der Flammen, undhier siegte noch die Wuth der Menschen, als das schrecklichstealler Elemente; denn die Belagerer verfolgten die Vertheidi-ger von Gemach zn Gemach, und stillten ihren Blutdurst, dersie lange gegen die Söldlinge des tyrannischen Front-de-Boeufbeseelt hatte. Die meisten von der Besatzung widerstandenbis aufs Aeußerste, wenige baten um Gnade, aber keiner wurdebegnadigt, die Luft erschallte vom Geheul, vom Gewimmerund dem Klirren der Waffen — die Fußböden waren schlüpf-rig vom Blut der verzweifelnden, sterbenden Unglücklichen.
Mitten durch diese Scenen der Verwirrung eilte Cedric Ro-wena aufzusuchen, begleitet von dem treuen Gurth, der durch-aus nicht von ihm ließ, und sein eigenes Leben nicht achtete,um die Streiche, die auf seinen Herrn geführt wurden, abzu-wenden. Der edle Sachse war so glücklich das Gemach seinerMündel zu erreichen, eben als diese schon alle Hoffnung zur