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Streitaxt, welche der schwarze führte. Endlich empfing derNormann einen Hieb, den er zwar znm Theil mit dem Schildeauffing, der aber doch noch mit solcher Kraft den Helm traf,daß er der Länge nach zn Boden stürzte.
„Ergib Dich, de Bracy!" rief der schwarze Ritter, indemer sich über ihn beugte, und ihm den Dolch vor das Vislr hielt,(womit die Ritter ihre Feinde vollends zn tödten pflegten,und den man daher den Gnadendolch nannte) „ergib Dich,Moritz de Bracy, auf Gnade oder Ungnade, oder Du bist einMann des Todes."
„Ich ergebe mich keinem unbekannten Sieger," sagte deBracy mit matter Stimme, „nenne mir Deinen Namen, odertobte mich! Man soll nicht sagen, daß sich de Bracy einemnamenlosen Wichte ergab."
Der schwarze Ritter flüsterte dem Besiegten etwas in'sOhr.
„Ich bin Dein Gefangener auf Gnade oder Ungnade,"sagte der Normann, indem er den Ton entschlossener Hart-näckigkeit in den der tiefsten Unterwürfigkeit verwandelte.
„Geh' in das Außcnwerk," sagte der Sieger in gebieteri-schem Tone, „und erwarte dort meine Befehle "
„Aber erst laß mich Dir sagen, was Dir wichtig ist zuwissen," sagte de Bracy. „Wilfrcd von Jvanhve liegt ver-wundet und gefangen im Schlosse, und muß ohne schleunigeHülfe in den Flammen umkommen."
„Wilfred von Jvanhoe!" rief der schwarze Ritter, „jedesMannes Leben im Schlosse soll mir für das seinige haften,wenn ihm ein Haar versengt wird! Zeige mir sein Gemach!"
„Steigt jene Wendeltreppe hinauf, sie führt zu dem Zim-mer! Willst Du mich nicht zum Führer nehmen?"