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14 (1851) Ivanhoe
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Gott und Teufel!" rief der verwundete Ritter,nurnoch einen Augenblick Stärke, daß ich auf die Mauern stürmeunv sterbe, wie es meinem Namen ziemt!"

Denke nicht daran, tapferer Krieger!" versetzte fie;Dusollst nicht wie ein Ritter sterben nein, wie der Fuchs inseinem Bau, wenn die Landleute ringsum Feuer angezündethaben. Riechst Du denn die Dünste nicht, die sich schon indiesem Gemache verbreiten? Erinnere Dich der brennbarenStoffe unter diesem Zimmer!"

Weib!" rief er mit Wuth,Du hast doch nicht Feuerdort angelegt? Bei Gott, Du hast's gethan, das Schloßsteht in Flammen!"

Wenigstens nehmen die Flammen überhand," sagte Ulrica.Dieses Zeichen wird die Belagerer schon ausmuntern. Lebwohl, Front-de-Boeuf! Mögen Mista, Skogula und Zerne-bock, die Götter der alten Sachsen Teufel, wie die Prie-ster sie nennen die Stelle der Tröster an Deinem Lagervertreten. Ulrica sieht Dich nicht wieder. Doch wenn dasDich trösten kann, so wisse, daß Ulrica demselben Schicksalgeweiht ist, wie Du! Jetzt, Vatermörder, lebe wohlauf ewig! Möge jeder Stein dieser gewölbten Decke eineZunge erhalten, und Dir diesen Namen in's Ohr schreien!"

Mit diesen Worten verließ sie das Gemach, und Front-de-Boeuf vernahm das Geräusch des Schlüssels, als sie die Thürhinter ihm abschloß, und ihm so die letzte Hoffnung zum Ent-kommen nahm. Die wüthendste Verzweiflung bemächtigtesich seiner. Umsonst rief er mit der größten Anstrengung sei-ner noch übrigen Kräfte seinen Leuten zu- Niemand hörte ihn.

Sie hören mich nicht sie können mich nicht hörenmeine Stimme dringt nicht durch das Geräusch des Kampfes. Der Rauch rollt dichter und dichter. Die rothen Flam-