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14 (1851) Ivanhoe
Entstehung
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Front-de-Boeuf spottete selbst des Beistandes der Heiligen, dieder Priester anrufen wollte, welches de Bracy sehr übel ver-merkte, und meinte, daß man ihres Beistandes in diesem Straußewohl bedürfen werde. Unterdessen hatte sich der Templermit mehr Ruhe von den Anstalten der Belagerer zu unterrich-ten gesucht.

Wahrlich," sagte er,diese Menschen nähern sich mit einerOrdnung und Kriegserfahrung, die man nicht von ihnen hätteerwarten sollen. Sie müssen, glaube ich, von einem Ritteroder Edlen angeführt werden, der das Kriegshandwerk ausdem Grunde versteht. Doch sehe ich keinen Helmbusch, keinBanner."

Einen Helmbusch sehe ich," sagte de Bracy,auch dasSchimmern einer Rüstung. Seht Ihr nicht den schwarzenHarnisch, der den vordersten Trupp der Schurken führt? Beimheiligen Dionys, der ist sicherlich der schwarze Faullenzer, derdem Front-de-Boeuf in Ashby so zusetzte."

Desto besser," sagte dieser,daß er hieher kommt, mir Re-vanche zu geben. ES muß ein ziemlich gemeiner Bursche sein,daß er's nicht gewagt hat, den Preis, den ihm das Glück imTurniere zuwandte, öffentlich in Anspruch zu nehmen. Um-sonst habe ich überall nach ihm gespäht, wo Ritter und Edleihre Feinde zu suchen pflegen, es ist recht gut, daß er sich nununter dem gemeinen Volke dort zeigt."

Die Bewegungen der Feinde brachen jedoch alle weitereUnterredung ab. Jeder Ritter begab sich auf seinen Postenund an die Spitze der wenigen Leute, welche man zusammen-bringen konnte, und deren Anzahl freilich nichts weniger alshinreichend war, den ganzen Umfang der Mauern zu verthei-digen. Mit Entschlossenheit erwartete man so den drohendenSturm.