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ich werde das schon merken. Edler Aihelstane, lebt wohl,und auch Du, mein armer Junge! Dein Herz ersetzt reichlichwas am Verstände fehlt! Ich rette Euch, oder ich kehre zu-rück und sterbe mit Euch! Das Blut unserer sächsischen Königesoll nicht vergossen werden, während noch das meine in denAdern rinnt, auch soll kein Haar dem guten Burschen vomAuge fallen, der sein Leben für das seines Herrn wagte, wennCedric's Gefahr es hindern kann. Lebt wohl!"
»Lebe wohl, edler Cedric," sagte Aihelstane, »und bedenke,daß cs ganz zum Ordensbruder gehört, Erfrischungen anzu-nehmen, wenn sie ihm geboten werden."
Mit solchen Ermahnungen zog Cedric zu seinem Unterneh-men aus. Es dauerte auch gar nicht lange, so fand er Ge-legenheit, die Gewalt der Worte zu erproben, die ihm Wam-ba als allmächtig empfohlen hatte. In einem nieder» unddunkeln Bogengänge, durch den er zu der Halle des Schlos-ses zu gelangen suchte, wurde er von einer weiblichen Ge-stalt aufgehalten.
„?sx vobiscum!" tönte es von den Lippen des vermeint-lichen Bruders, indem er schnell vorüberschlüpfen wollte, daentgegnete eine sanfte Stimme: „klt vobis — gnneso, äominereverensissime, pro misericoräia vestru!"
»Ich bin ein wenig taub," versetzte Cedric auf gut säch-sisch, indem er vor sich hinmurmelte: „Verdammt, der Narrmit seinem I'sx vobiscum! — Ich habe meinen Spieß bei demersten Wurfe verloren."
„Ich bitte Euch ums Himmels willen, ehrwürdiger Vater,"fuhr die Fremde in seiner eigenen Sprache fort — „habt dieGüte, Eure geistliche. Hülfe einem Verwundeten in diesemSchlosse zu gewähren, und die Pflichten Eures heiligen Am-