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verlasse Dich nicht, bis der Preis glücklich in Front-de-Boeus'SSchloß in Verwahrung gebracht ist. Dort will ich vor No-wena in meiner eigenen Gestalt erscheinen, und ich denke, sscwird die Gewaltthat, der ich mich schuldig gemacht habe, derHeftigkeit meiner Leidenschaft verzeihen."
„Und warum änderst Du denn Deinen Plan, de Bracy?"fragte der Templer.
„DaS geht Dich nichts an," war die Antwort.
„Ich will doch hoffen, Ritter," sagte der Templer, „daßdiese Abänderung in Deinen Maßregeln nicht von einem Ver-dachte gegen meine ehrliche Meinung herrührt, den DirFitzurse einzuflößen versucht hat?"
„Meine Gedanken gehören mir," versetzte de Bracy, „derböse Feind lacht, sagt man, wenn ein Dieb den andern bestiehlt; undman weiß schon, Haß, wenn man auch Feuer und Flammen speit,ein Templer sich nicht von seiner Neigung abwenden läßt."
„Noch der Führer einer Freicompagnie," entgcgncte der Temp-ler, „von der Furcht einer Ungerechtigkeit von Seiten seineöKame-raden und Freundes, die er selbst gegen Jedermann ausübt."
„Ich kenne schon die Moral des Tempelordens," sagte deBracy, „und ich will Dir nun gerade keine Gelegenheit geben,mich um die schöne Beute zu betrügen, um derenwillen ich soviel auf's Spiel gesetzt habe."
„Still!" versetzte der Templer, „was hast denn Du zufürchten? — Du kennst die Gelübde meines Ordens."
„Auch wie sie gehalten werden. Die Gesetze der Galante-rie lassen in Palästina eine liberale Auslegung zu, und in die-sem Falle mag ich mich Deinem Gewissen gerade nicht vertrauen."
„Nun, so höre denn," sagte der Templer, „die blauäugigeSchönheit kümmert mich nicht. Es ist Eine in dem Zuge, diemir weit besser behagt."