Drittes Kapitel.
lind Abends öffne ich im stillen WinkelMein erzbeschlagneS Bnch, geziert mit BildernVon heil'gen Thaten nnd von Märtyrern.Und fängt die Kerze dnnkler nn z» brennen.Sing' ich die Hymne eh' ich schlafen gehe. —Wer würbe wohl wegwerfen seinen Pomp.
Zu nehmen meinen Stab und grau Gewand,Dem lauten Treiben dieser Welt verzieh'»
Das stille Leben eines Eremiten.
Warten.
Der Vorschrift des genialen Einsiedlers ungeachtet, welchesein Gast sehr gern erfüllte, fand es dieser doch nicht leicht,die Harfe ordentlich zu stimmen.
„Mich dünkt, heiliger Vater," sagte er, „dem Instrumentefehlt eine Saite, und die übrigen sind mißhandelt worden."
„Merkst Du das?" versetzte der Einsiedler, „das zeigt, daßDu ein Meister des Handwerks bist — Wein und Schmaus,"setzte er ernst hinzu, indem er das Auge erhob, „Alles die Folgevon Wein und Schmaus! Ich sagte es Allan a Dala dem nörd-lichen Minstrel gleich, daß er die Harfe beschädigen würde,wenn er sie nach dem siebenten Becher spielte, aber er wolltenicht hören. — Freund, auf einen glücklichen Versuch."